Simon Pearce
HYBRID

Simon Pearce hat die Freude an der Bühne und vor alle am Leben immer noch nicht verloren.

Jetzt ist es passiert.
Die 40 ist da. Simon Pearce bleiben weniger als Zehn Jahre in der Werberelevanten Zielgruppe.
Und plötzlich stellt man sich Fragen.

Kann ich ein guter Vater sein, obwohl ich doch selbst noch gefühlt ein Kind bin.
Muss ich mein Verhalten jetzt ändern, damit ich nicht wie ein unangenehm junggebliebener Vertretungslehrer wirke.
Kann ich bei Klimademos mitlaufen, ohne als Spion der Boomer zu wirken?
Muss ich mich ärgern, oder freuen, dass ich von der Polizei wohl nicht mehr als Gefährder eingestuft werde.

Vielleicht muss man sich nicht immer entscheiden.
Vielleicht muss man auch nicht zu allem eine extreme Position haben, sondern mal beiden Seiten zuhören.
Ein hybrides Lebensmodell.

Und nichts passt besser zu Simon Pearce, als das.
Das bayerisch – nigerianische Energiepaket liebt den Wechsel zwischen lustigen Anekdoten und gesellschaftlichen Spitzen, den schnellen Gag, ebenso, wie die geschickte Pointe und die lauten Töne ebenso, wie nachdenkliche Passagen.

„Ist er jetzt Schauspieler, oder Comedian.
Macht er jetzt Comedy, oder Kabarett?“

Ist doch egal.
Er ist eben ein Hybrid.

Lustig ist es auf jeden Fall, das hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt, und das ist ja das wichtigste für einen gelungenen Abend.

Pearce stammt aus der Generation, die wohl das größte Ausmaß an Wachstum abbekommen hat und nun zum ersten Mal spürt, dass es zwischendurch auch mal ein Stopp geben muss. Doch wie können sie damit umgehen?