Schwester Teresa Zukic & Stimmen der Berge
„Lebe, Lache, Liebe… Dich frei“

Schwester Teresa Zukic versteht es im Nu Menschen für sich zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen. Die gebürtige Kroatin kam 1964 in Slavonski Brod zu Welt und lebt seit ihrem 7. Lebensjahr in Deutschland. In Weinheim an der Bergstraße besuchte das sportbegeisterte Mädchen zuerst die Grundschule und später das Wirtschaftsgymnasium. Damals sah es noch so aus, als würde Teresa einmal als Leitungssportlerin ihren Weg gehen. Schließlich kam die jugendliche Leistungssportlerin in ein Sportinternat nach Bad Sooden Allendorf und schloss mit bestandenem Abitur ihre Schulzeit ab. Damals hatte sie auch schon die ersten Sprossen einer Sportler-Karriere erklommen. Sie war „Hessische Meisterin am Schwebebalken“ und „Badische Meisterin im Mehrkampf / Badischer Kader“. Doch dann kam alles anders. Kurz vor ihrem Abitur entdeckte sie eines Abends eine Bibel und las die ganze Nacht darin. Was Teresa gelesen hatte, hat sie derart begeistert, dass sie alle ihre beruflichen Pläne über Bord warf. Sie ließ sich taufen und trat in Fulda bei den Vinzentinerinnen ins Kloster ein. Die junge Nonne merkte sehr bald, dass sie ihren persönlichen Werdegang zu Papier bringen und den Menschen mitteilen muss. 1992 hatte sie bei der Fernsehsendung „Schreinemakers Live“ ihren ersten Fernsehauftritt. Dabei blieb nicht verborgen, dass die rührige junge Nonne viel zu erzählen hat und den Menschen sympathisch und verständlich Botschaften überbringen kann, die zu Herzen gehen und die Zuhörer berühren. Zwei Jahre später, also 1994 gründete sie die „Kleine Kommunität der Geschwister Jesu“ im Erzbistum Bamberg. Es folgten weitere Einladungen in Fernsehsendungen und 1994 erschien die erste Biographie der vielseitigen jungen Frau, die ihr Leben, eher durch einen Zufall, in den Dienst Gottes gestellt hat. 1996 wurde Teresa deutsche Staatsbürgerin. Die nächsten vier Bücher wurden veröffentlicht und sehr viel beachtet, sie wurden richtige Bestseller. Inzwischen sind es fünfzehn Bücher die Schwester Teresa Zukic veröffentlicht hat. Zum Teil wurden sie richtige Bestseller, die Menschen bewegen und ihnen Kraft in allen Lebenslagen geben. Damit verbunden waren nicht nur regelmäßige Auftritte in den Medien. Das Publikum wollte mehr von der Ordensfrau, man wollte sie auch „Live“ erleben. Inzwischen ist sie im Jahr für rund 180 bis 200 Vorträge im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Dabei erzählt Teresa was die Menschen bewegt, gibt Kraft und Trost und auf ihre ganz persönliche Art auch eine Hilfestellung. Die Musikliebhaberin hat auch schon vier eigene Musicals komponiert und leitet vier Chöre. Schwester Teresa ist ein wahres Energiebündel. Ihr ist es sehr wichtig, dass sie mit allem was sie auf die Beine stellt, die Menschen erreicht und dabei geht sie unbedingt mit der Zeit. Das spiegelt sich nun auch wider, bei ihrer ganz neuen Leidenschaft. Teresa ist nun auch Textdichterin von neuen Kirchenliedern. Dabei ist es ihr auch wieder ein Herzensbedürfnis, das man versteht welche Botschaften sie den Menschen nahe bringen möchte. Aus diesem Grund kam es zu einer ganz besonderen Verbindung, ja zu einem Novum was es bislang noch nicht gegeben hat. Zusammen mit Komponisten, Musiklehrer und musikalischen Leiter der „Stimmen der Berge“ Thomas A. Gruber, entstand ein gemeinsames Kirchenlieder Album. Der Obertitel „Lebe, Lache, Liebe“ wurde in Anlehnung an einen Buchbestseller von Schwester Teresa gewählt. Die CD enthält neue Musiktitel für das gesamte Kirchenjahr. Begleitet wird die Autorin dabei eben von fünf ehemaligen „Regensburger Domspatzen“, den „Stimmen der Berge“. Teresa und die drei Tenöre Benjamin Grund, Thomas A. Gruber und Stephan Schlögl, der Bariton Daniel Hinterberger und der Bass Simon Käsbauer wussten von einander, kannten sich aber nicht persönlich. Die fünf ausgebildeten Sänger verehrten die ideenreiche Nonne und Teresa war von der Musikalität der Hitparadenstürmer, deren Titel sie kannte, begeistert. Als sich dann alle persönlich kennenlernten, stand sofort fest, dass man gemeinsam etwas auf die Beine stellen muss. Das war die Geburtsstunde für die künftigen musikalischen Unternehmungen und eine inzwischen freundschaftliche Verbindung. Mit dem ersten gemeinsamen Album möchten die sechs Akteure nicht nur ihre Musikalität ausleben. Sie möchten auch bei gemeinsamen Auftritten unter Beweis stellen, dass Kirchenmusik modern sein kann, lebt und auch noch in die heutige Zeit passt.